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Der Rasen sprießt

Viel Zeit ist mal wieder vergangen. Wir haben aber keinen Urlaub gemacht, sondern viele kleine und große Baustellen erledigt. Eine davon ist die Außenanlage. Dazu werde ich aber auch noch was schreiben. Aber zunächst bin ich froh dass mein Rasensamen anscheinend die Monsun artigen Regengüsse (ca. 80 Liter/qm in wenigen Tagen) überlebt hat. Ich hoffe dass es noch gleichmäßig grünt. Es bleibt spannend. 

Tag des Passivhauses 2015 – wir sind wieder dabei

Auch dieses Jahr lassen wir gern ein paar Interessenten unser Heim ansehen. Noch können wir zwar nicht über ein volles Jahr zurückblicken, dennoch werden wir versuchen alle Fragen wie es sich im Passivhaus lebt zu beantworten.

Wenn jemand kurzfristig am 14.11. von 12-13Uhr auch dazu kommen möchte, ist natürlich gern eingeladen.

Auf der Homepage des Architekten gibt es mehr zu diesem Tag zu lesen.

Internetzugang – Routerzwang

Gestern konnte ich endlich lesen, dass der Bundestag dem Gesetzentwurf zustimmen wird und so endlich der Endverbraucher wieder selbst Herr des Endgeräts werden kann. Hier die Details zum Gesetzentwurf.

Heute ärgere ich mich praktisch täglich, dass ich am Anschluss von Kabel BW / Unitymedia nicht mehr selbst bestimmen kann wer beim mir rein und raus darf. Aus meiner Sicht sind diese Einschränkungen nicht zeitgemäß. Ich möchte einfach mal aufzeigen wo bei mir als Endkunde konkret die Probleme liegen.

Vieles hängt damit zusammen, dass Unitymedia nicht mehr wie früher ein einfaches Kabel-Modem zur Verfügung stellt. Das aktuelle Modem besitzt eine Routing Funktion. Dies hat den Nachteil, dass ich als Endkunde nicht mehr die volle Kontrolle über den Internetzugang habe. Die für mich konkreten Nachteile sind:
  1. ein Zugriff von außen ist nicht möglich, da im Router Einschränkungen getroffen wurden. Somit kann ich z.B. meine Heimautomatisierung nicht mehr fernsteuern.
  2. durch das knapp werden von IPV4 Adressen hat Unitymedia IPV6 als Dualstack-Light eingeführt. Jedoch teilt der Unitymedia Router den Geräten im internen Netz keine öffentlichen IPV6 Adressen zu, daher kann aus dem Internet auch kein Gerät direkt angesprochen werden. Auch ist schade, dass nicht wie bei anderen Anbietern ein vollwertiges Dualstack umgesetzt wurde. Das hat den Nachteil für die Geräte welche über Mobilfunk im Internet sind (z.B. Handys) diese können nun nicht mehr direkt auf die IPv6 Geräte zugreifen. Denn die Mobilfunkprovider setzen leider noch eine ganze Weile auf IPv4. Hier gibts eine tolle Erklärung für all die, die mehr wissen wollen. Dieses IPv4 und IPv6 Problem ist aber wohl eher ein Problem der Mobilfunkprovider… Dass die IP Adressen ausgehen ist seit Jahren absehbar.
  3. der Betrieb eines weitern Routers hinter dem Unitymedia-Gerät ist ebenfalls nur schwer möglich, da das Unitymedia-Gerät einen eigenen DHCP Server besitzt. Dieser kann aber nicht deaktiviert werden. Wird dies versucht befindet sich der Router im Dauerrest. Der Otto-Normal Kunde kann daher nicht einfach den eigenen Router anschließen
  4. da Unitymedia keinen klassischen Telefonanschluss liefert, ist dieser als VOIP Anschluss realisiert. Da die SIP Zugangsdaten nicht bereitgestellt werden, kann ich als Endkunde in meinem Router diese nicht eingeben und muss daher gezwungenermaßen das Unitymedia Gerät verwenden.
  5. der Router unterstützt leider keine zwei WLAN Standards (2.4GHz & 5GHz) parallel so muss sich der Endkunde für einen entscheiden. Da viele Geräte aber nicht im 5GHz Band funken, muss die langsamere Variante gewählt werden um kein Gerät auszuschließen.
  6. das von Unitymedia verwendete Technicolor TC7200 Gerät hat eine Stromaufnahme von 14Watt, diese kommt zu dem von mir zusätzlich benötigten Router hinzu – dies macht sich auf das Jahr bemerkbar zumal wir in unserem Passivhaus grundsätzlich Wert auf energiesparende Geräte legen.
  7. Unitymedia bietet die wesentlich bessere Fritzbox alternativ an. Als Endkunde kann diese jedoch nur für 5€ im Monat gemietet werden (zugegeben es gibt 2 Rufnummern dazu, welche jedoch nicht jeder benötigt). Jedoch bleiben die Einschränkungen keine grundlegenden Einstellungen am Router vornehmen zu können bestehen. Unitymedia nimmt den in den AGBs den Endkunden in die Pflicht Einstellungen bzw. Daten auf Router selbst zu sichern, da Unitymedia einfach Einstellungen ändern oder löschen kann.
Die Aussage von Unitymedia, dass im Kabelnetz eine andere Infrastruktur vorliegt, welche es erfordert dass nur vom Kabelanbieter bereitgestellte Geräte die notwendige Qualität des Netzes sicherstellen können ist nicht haltbar. Ein Blick über den großen Teich zeigt dass z.B. bei Comcast eine große Palette an Geräte vom Endkunden verwendet werden können: http://mydeviceinfo.comcast.net. Comcast ist einer der größten Internetdienstanbieter weltweit und kann selbst bei einer solch großen Vielfalt an Geräten die Qualität des Netzes sicherstellen.
All diese Punkte existieren z.B. bei 1 & 1 nicht – leider kann ich nicht die regulierende Wirkung der Marktwirtschaft nutzen und einfach den Anbieter wechseln, da es bei uns im Baugebiet leider keinen vergleichbaren Anschluss von anderen Anbietern gibt.

„….Der Kabelnetzbetreiber ist gem. Ziffer A 1.6 berechtigt, die Firmware der FRITZ!Box jederzeit für den Kunden kostenfrei zu aktualisieren. Daher ist der Kunde verpflichtet, seine persönlichen Einstellungen auf der FRITZ!Box zu sichern, um sicherzustellen, dass Einstellungen nach einem Software-Update bzw. Hardwaretausch wieder hergestellt werden können….“

„….Der Kabelnetzbetreiber ist exklusiv berechtigt, den SIP-Bereich der FRITZ!Box zu verwalten. Dem Kunden ist es nicht gestattet, SIP-Rufnummern Dritter einzurichten. „
„…Der Kunde ist insbesondere verpflichtet, seine E-Mails regelmäßig zu kontrollieren, empfangene E-Mails vom Server herunterzuladen und den Kabelnetzbetreiber unverzüglich zu informieren, wenn er E-Mails empfangen hat, bei denen er Anlass zu der Vermutung hat, dass sie Viren enthalten.“

 
Das Internet und die Support Foren der Kabel Betreiber sind voll von Beträgen von Kunden welche sich hier eine Verbesserung für uns Verbraucher wünschen.
Ich hoffe, dass Sie als mein Vertreter im Bundestag sich für mich stark machen und die Kabelnetzbetreiber zum Umdenken bewegen können.
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Dachbegrünung fertig!

Noch schnell vor dem Winter und deutlich nach den extremen Temperaturen im Sommer haben wir die Dachbegrünung in Angriff genommen. Wir haben uns ja im Vorfeld bereits einen guten Überblick verschafft. Den Auftrag hat die Firma Dachbegrünung24 erhalten. Der Ansprechpartner war sehr kompetent und das Angebot war rund und preisgünstig.

Die Montage war recht einfach durch uns gut machbar. Daher kann ich jedem empfehlen sich das Geld zu sparen und selbst Hand anzulegen.

Die Montage erfolgte in mehreren Schritten an mehreren Tagen:

Schritt 1)

  1. Ausrollen einer Fließschicht
  2. Auslegen der Kunststoffplatten
  3. Ausrollen von Filterfließ
  4. Aufstellen der Alu-Kiesleiste

Schritt 2)

  1. Anlieferung des losen Substrats per Greifer
  2. Verteilen des Substrats mit Rechen und Schaufel

Schritt 3)

  1. Anlieferung von 1,5 Kubikmeter Kies durch das nahe gelegene Kieswerk
  2. Verteilen des Kies mit Hilfe von Betonmischer und Förderband
  3. Mit der Schaufel den Rest verteilen wo das Förderband nicht hinbekommen ist

Schritt 4)

  1. Anlieferung der Kräuter und „Blumen“ sowie Sedumsprossen
  2. Verteilen der über 600 Setzlinge und der Sprossen auf dem Dach
  3. Bewässern
  4. Bewässern
  5. Hoffen dass alles im Früher noch da ist und gut wächst
OG und EG Schrank

Die Badmöbel sind da!

Die Schreiner sind heute gekommen um im OG und EG Bad die Waschbecken-Unterschränke zu montieren. Außen Weiß mit Eiche-Front, Innen mit Schublade.

Wir haben uns für die Lösung vom Schreiner entschlossen, da die Schränke von V&B sau teuer waren und leider mit Ablagefläche links oder rechts neben dem Becken. Das hat bei uns von der Größe nicht gepasst. Die Alternativen waren entweder noch teurer oder billig in Optik und Ausführung.

Der Schreiner hat wieder ein schöne Lösung gefunden!