Mittlerweile konnte auch der Blechner zusammen mit dem Solarzentrum Bayern eine Lösung finden, wie das Traufblech unter dem Blech der PV Anlage angebracht werden kann. Schaut doch ganz hübsch aus!
Mittlerweile konnte auch der Blechner zusammen mit dem Solarzentrum Bayern eine Lösung finden, wie das Traufblech unter dem Blech der PV Anlage angebracht werden kann. Schaut doch ganz hübsch aus!
Das Haus hat zwar bereits sein schützendes Putzkleid bekommen, aber bevor es richtig kalt wird soll noch der Oberputz incl. Farbe aufgetragen werden.
Herr Hafenbrack hat uns zwei Muster als Kratzputz mit 2mm und 3mm Körnung mitgebracht. Wir haben uns für die 2mm Variante entschieden. Eine noch kleinere Körnung hätte uns zwar besser gefallen, aber hier hätte der Untergrund noch besser vorbereitet werden müssen, da die Struktur feiner wird und so Unebenheiten unschön zum Vorschein kommen. Das hätte dann natürlich einen Aufpreise bedeutet. Auch kann eine feine Struktur nicht so häufig gestrichen werden, da sich die Struktur schneller zusetzt.
Bei der Farbe soll es ein klassisches Weiß geben. Da es leider nicht nur einen Farbton gibt müssen wir uns noch zwischen sechs feinen Nuancen entscheiden. Wir werden auf einen Standard Farbton von Sto setzen, da so später einfacher die gleiche Farbe nachbestellt werden kann.
Heute ist ein kleiner Vorbericht zum Tag des Passivhauses 2014 im Südkurier erschienen.
Südkurier „Passivhaus in Meckenbeuren: Energiewende ist hier Realität“
Falls der Artikel nicht mehr online steht, hier eine Kopie des online einsehbaren Artikels (Quelle: http://www.suedkurier.de).
Wir sind dieses Jahr kein Gast, sondern es darf am Samstag 8.11. von 14:00 – 15:30 Uhr unser Neubau besichtigt werden. Wir freuen uns dabei künftigen Bauherren ein paar Infos geben zu können, warum wir uns dazu entschieden haben ein Passivhaus zu bauen.
Details gibt es beim Architekten – „Tag des Passivhauses 2014“ – wir sind mit 2 Projekten mit dabei!
Oder direkt auf der Passivhausprojektseite
Die letzten Tage war es stets sehr arbeitsreich. Nach der Arbeit im Büro ging es noch von ca. 17 bis 21 oder 22 Uhr auf die Baustelle um die Leitungen auf Boden und Decke sowie in die Zwischenwände zu verlegen. Auch am Wochenende wurde rangeklotzt. Dank meinen zwei Helfern (Johanna und der Schwiegerpapa) ist es an diesen Tagen auch immer ein gutes Stück voran gegangen.
Da die Verkabelung zum großen Teil sternförmig erfolgt, kommt auch eine ganze Menge an Kabelsalat zusammen. Ich bin froh nicht auch noch alle Schalter, Bewegungsmelder usw. nach dem Loxone Prinzip mit jeweils einem CAT 7 Kabel verkabelt zu haben. Mit dem KNX Buskabel und einem „offenen Ring“ je Stockwerk sind die verlegten Leitungen deutlich überschaubarer geblieben.
Nun muss noch der Trockenbauer mit dem Beplanken der Wände fertig werden, so dass die restlichen Dosen gesetzt und der große Verteilerkasten (1,3m x 1,4m) montiert werden kann.
Innerhalb von wenigen Tagen wurde unser Dach von Außen geschlossen. Die Monteure vom Solarzentrum Bayern haben eine schöne Anlage installiert!
Wir sind wirklich froh, dass wir uns durchringen konnten komplette auf Ziegel zu verzichten und das Dach vollflächig mit einer dunklen Indach PV Anlage mit 17,16 kwp zu belegen.
Die letzten Tage waren die Estrichleger der Firma Muriqui beschäftigt die Dämmung unter dem Estrich zu verlegen. Wo keine Dämmplatten wegen den Lüftungsrohren verlegt werden konnten, wurde eine Schüttdämmung verwendet.Im Anschluss wurde von der Firma Konzmann die Rohre für die Fussbodenheizung auf den Tackerplatten befestigt.
Heute haben wir mit einem Wert von etwas über 0,2 den Drucktest (Blowerdoortest) bestanden! Der Sollwert liegt wohl bei maximal 0,6 – somit wohl in Summe in gutes Ergebnis!
Die Fenster sind da: Wir haben uns letztlich für die Fenster der Firma Moll entschieden. Um den Passivhaus-Standard sowie unsere optischen Vorstellungen zu erfüllen brauchte es eine Spezialanfertigung.
Die Thermoll-Fenster hatten uns optisch nicht ganz zugesagt, somit wurden die Gutmann Mira contour zusätzlich mit einer Dämmung aus Kork ausgestattet. Somit sollen diese ähnlich gute Werte wie die Passivhaus zertifizierten Thermollfenster liefern.
Die Fenster sind flächenbündige Holz-Alu-Fenster, innen Signalweiß (RAL 9003) lackiert und außen in Verkehrsgrau B (RAL 7043) Pulver beschichtet.
Übersicht der Fenster: http://www.moll-schreinerei.de/index.php/leistungen/holz-alu-fenster
Der Gipser bzw. Stuckateur war ebenso bereits tätig und hat die Holzfaserplatten der Außenfassade mit einer schützenden Schicht „Grobputz“ versehen. So kann dann endlich auf die Folie verzichtet werden und das Erscheinungsbild kommt dem Endergebnis nahe.
So bekommt das Haus langsam ein Gesicht!
Naja nicht das ganze Haus, aber die Dämmung in Wände und Dach.
An zwei Samstagen haben wir auf der Baustelle beim Einblasen der Zellulose-Dämmung Herrn Fritschi geholfen. Wir mussten die Ballen von der Palette holen, aufschneiden und in die Maschine werfen. Die Maschine ist eine Art Häcksler mit Gebläse. Die aufgelockerte Zellulose wird dann mit hohem Druck in die Kammern geblasen. So ergibt sich je nach Lage (Dachschräge bzw. Wand) eine Verdichtung von 45 kg bis 60 kg pro m³
Um für die benötigte Menge mal ein Gefühl zu bekommen:
Nach so vielen Zahlen hier die Bilder der Aktion: